Ford unterstützt den Kölner Rosenmontagszug 2017

22.2.2017 Köln (ots) –

– Seit 1951 kamen bei den Kölner Rosenmontagszügen insgesamt 2.766 Ford-Bagagewagen zum Einsatz
– 55 Ford Transit Custom sorgen beim Rosenmontagszug 2017 für Kamelle-Nachschub
– Pro Fahrzeug werden bis zu eine Tonne Wurfmaterial für den acht Kilometer langen Zugweg transportiert
– Mehr als 70 Ford-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Rosenmontag ehrenamtlich im Zug als Bagagewagenfahrer und Mechatroniker im Einsatz
– Herausforderung für Mensch und Maschine: Volle Konzentration
über fünf Stunden, ca. 200 Mal anhalten und wieder anfahren

Das 66. Mal: Die Ford-Werke GmbH unterstützt auch 2017 den Rosenmontagszug in der Domstadt mit Bagagewagen und stellt damit den Kamelle-Nachschub während des Kölner Sessions-Höhepunktes sicher. In diesem Jahr kommen 55 Ford Transit Custom zum Einsatz, die mit jeweils etwa einer Tonne Wurfmaterial auf den etwa acht Kilometer langen Zugweg starten.

Gefahren und betreut werden die Bagagewagen ehrenamtlich von mehr 70 Ford-Beschäftigten, die sich für diese Aufgabe freiwillig gemeldet hatten und entsprechend geschult worden sind – Fahrer, Ersatzfahrer, Koordinatoren und Mechatroniker. „Auch wenn der Kölner Karneval natürlich vor allem eine riesige Feier ist – er ist gleichzeitig eine enorme logistische Herausforderung“ sagt Udo Liebertz, der als Koordinator für Ford-Firmenwagen gemeinsam mit seinem Kollegen Andreas Büscher seit 17 Jahren die Kölner Karnevalsflotte betreut. „Alles muss voll durchgetaktet sein und problemlos funktionieren – ein Prozess, der uns im Prinzip das ganze Jahr begleitet.“

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Generalstabsmäßige Planung für ungetrübten Frohsinn am Zugweg

Auf der Fahrzeugseite bringen die eingesetzten Ford Transit Custom-Modelle die denkbar besten Voraussetzungen mit: Im Rahmen der Entwicklung dieser Transporter-Baureihe haben entsprechende Prototypen auf Teststrecken wie dem legendären „Ford Lommel Províng Ground“ in Belgien und öffentlichen Straßen rund um die Welt bei Dauerbelastungstests das Equivalent von fünf Millionen Testkilometern abgespult.

Dennoch stellt der Kölner Rosenmontagszug eine nicht unerhebliche Belastung für die Transporter dar: „Wir fahren oft ein extrem langsames Schritttempo von 2-3 km/h, da muss man schon einmal selbst bei Leerlaufdrehzahl die Kupplung schleifen lassen. Und schätzungsweise alle 40 Meter anhalten und wieder anfahren bei einer Beladung von bis zu einer Tonne – das ist quasi wie acht Kilometer rangieren. Da sind die Fahrzeuge schon gefordert, besonders Komponenten wie die Kupplung“ erläutert Liebertz weiter. Dass die eingesetzten Ford Transit Custom L2 H2 – mit langem Radstand und Hochdach – den Einsatz technisch und optisch gut überstehen, ist nicht nur der umsichtigen Fahrweise der Ford-Ehrenamtler sondern auch der guten Spezifikation der Fahrzeuge zu verdanken: So verhindert zum Beispiel das eingebaute Laderaumschutzpaket Spuren auch hektischer Wurfmaterialentnahmen, während die helle LED-Beleuchtung im Laderaum für entsprechende Orientierung und Sicherheit sorgt. Zudem sind die Bagagewagen mit einem zusätzlichen speziellen Schutzgitter im Bereich der Hecktür ausgestattet, das ein etwaiges Herausfallen der „Kamelle-Beauftragten“ aus dem Laderaum sicher verhindert.

Ford – seit 66 Jahren unterwegs im Namen des Kölner Karnevals

Ford unterstützt das Festkomitee Kölner Karneval seit nunmehr 66 Jahren mit umfangreichen Fahrzeugflotten. Im Jahr 1951 kamen erstmals 30 Ford-Bagagewagen im Kölner Rosenmontagszug zum Einsatz – damals noch Ford Taunus Kastenwagen. Ab 1954 kam der damals hochmoderne ‚Eilfrachter‘ Ford FK1000 bei der karnevalistischen Schleichfahrt zu Ehren, ab 1966 gefolgt von immer neuen Generationen des Ford Transit. Von 1951 bis 2017 kamen bei den Kölner Rosenmontagszügen insgesamt 2.766 Ford-Bagagewagen zum Einsatz – ein gewichtiger Beitrag der Ford-Werke zur Kölner Tradition.

Bereits vor 17 Jahren wurde die Ford-Unterstützung des Rosenmontagszuges durch die Stellung des ehrenamtlichen Fahrer- und Betreuerteams erweitert – ein Service, der die Sicherheit und Störungsfreiheit des Zuges nochmals erhöht. Die „heiße Phase“ für die Ford-Ehrenamtler begann dann bereits Ende Januar 2017. Im Rahmen eines Briefings in der Ford-Zentrale in Köln-Niehl wurden minutiös ausgearbeitete Einsatz- und Ablaufpläne vorgestellt und alle wichtigen Aspekte des Rosenmontagszuges diskutiert. „Dabei standen vor allem auch Sicherheitsaspekte im Vordergrund“ präzisiert Benjamin Schlösser, Spezialist für Fahrzeug-Personalisierung, der den Einsatz der Ford-Freiwilligen zusammen mit dem Ford-Pensionär und Kölner Karnevals-Urgestein Wolfgang Mattler koordiniert.

Neben den 55 Ford Transit Custom-Bagagewagen kann das Dreigestirn und das Festkomitee Kölner Karneval während der Session noch über sieben Ford Galaxy und fünf Ford Tourneo Custom-Shuttlefahrzeuge verfügen. Darüber hinaus wird der Rosenmontagszug von drei Ford-Techniker-Teams begleitet, die mit jeweils einem Transit Courier, einem Transit Connect und einem Transit Custom Sport für schnelles Eingreifen bei technischen Problemen vor Ort sind – von der Reifenpanne am Bagagewagen über den lockeren Treckersitz bis zu absturzgefährdeten Aufbauten an den Prunkwagen.

„Köln, der Karneval und Ford – das ist für uns ein ganz spezielles Dreigestirn“ kommentiert Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Ford-Werke GmbH und selbst aktiver Karnevalist. „Wir sind stolz auf diese lange Tradition, die zumindest einmal im Jahr den innerstädtischen Lieferverkehr in Köln mal ganz anders gestaltet. Mein besonderer Dank gilt unserem tollen Ford-Ehrenamtler-Team!“