Gelbe Engel setzen auf C2X

13.10.2021. Vernetzung ist ein zentrales Thema für die Verkehrssicherheit. Dabei könnten schon zeitnah deutliche Fortschritte erzielt werden, wenn Autos miteinander kommunizieren oder Informationen mit der Verkehrstechnik in Städten und auf Autobahnen austauschen können. Diese C2X-Kommunikation will sich auch der ADAC zunutze machen, um künftig die Sicherheit seiner über 1.700 Gelben Engel, aber auch vieler Millionen Havaristen pro Jahr zu erhöhen.

Aktuell wurde C2X-Technologie in vier Straßenwachtautos verbaut, die vor lokalen Gefahrenstellen im Umkreis von bis zu 800 Metern warnt.

„Damit ist der ADAC Vorreiter in Sachen Absicherung von Pannenstellen. Unsere Mitarbeitenden und Mitglieder können sich so bei einer Panne noch sicherer fühlen. Die C2X-Kommunikation wird die Zahl der im Straßenverkehr verletzten oder getöteten Personen weiter reduzieren können“, so ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand.

Gelbe Engel setzen auf C2X (© ADAC/Ralph Wagner)

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ADAC Tests haben bereits gezeigt, dass mit C2X erstmals Unfälle komplett verhindert können, die durch die bisherigen Techniken meist nur abgemildert wurden.

Um die Testphase mit den vier Straßenwachtfahrzeugen möglichst schnell zu starten und dabei viele Ergebnisse und Anwendungsbeispiele zu generieren, kooperiert der ADAC mit der Autobahn GmbH des Bundes, die diese Technologie ebenfalls einsetzt.

In einem Letter of Intent (LoI) haben sich beide Seiten im Rahmen des ITS-World Kongresses in Hamburg darauf verständigt, die C2X-Kommunikation weiter voranzubringen und das Störfallmanagement zur Stau- und Unfallvermeidung zur verbessern.

„Der ADAC und die Autobahn GmbH des Bundes stehen für hervorragenden Service für die Verkehrsteilnehmenden und hohe Kompetenz im Bereich Mobilität und Verkehrsmanagement. Mit der Zusammenarbeit tragen wir dazu bei, die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden und Pannenhelfenden zu erhöhen sowie die Entwicklung und den flächendeckenden Einsatz neuer Technologien wie C2X in Deutschland zu forcieren“, so Hillebrand.

Stephan Krenz, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, sagte: „Gemeinsam machen wir die Autobahnen sicherer. Unsere Erklärung heute ist hierfür eine wichtige Voraussetzung. Denn so ermöglichen wir mehr Effizienz und zielgenaue Abstimmung. Unsere bundesweite Kooperation kommt damit den Nutzerinnen und Nutzern der Autobahnen unmittelbar zugute.“