Ford vergleicht Scheinwerferlicht aus 100 Jahren Automobilgeschichte

14.2.2017 Köln (ots) Ford vergleicht das Scheinwerferlicht aus 100 Jahren Automobilgeschichte mittels einer anschaulichen Bilderfolge

– deutlich wird die Leistung heutiger Scheinwerfersysteme

– Ein 12 Meter entfernter Fahrradfahrer wäre zur Zeit unserer Großeltern in der Nacht unsichtbar gewesen; Xenon- und LED-Licht haben die Sicherheit stark verbessert

– Moderne Frontscheinwerfer passen die Ausleuchtung an die Umgebung und an die gefahrene Geschwindigkeit an. Bei konkreter Gefahr können moderne Autos zur Not selbsttätig abbremsen, etwa wenn Fußgänger vom Fahrzeug erkannt werden

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– Künftig werden immer mehr Autos mit LED-Frontscheinwerfern ausgerüstet, die unter anderem dazu beitragen, dass der Fahrer weniger schnell ermüdet

Dank moderner Scheinwerfer-Technologie können sich Autofahrer heutzutage über das absolute Gegenteil zu den vergleichsweise schlecht beleuchteten Fahrzeugen unserer Eltern und Großeltern freuen. Mit einer Reihe von Nachtbildern dokumentiert Ford die Entwicklung der Scheinwerfer-Technologie – angefangen beim legendären Ford Modell T von 1908, von dem zwischen 1908 und 1927 mehr als 15 Millionen Exemplare verkauft wurden.

Neue Scheinwerfer von Ford erfassen Kreisverkehre und freilaufendes Wild

Es war zunächst mit Acetylen-Lampen ausgestattet, bekam dann aber später eine elektrische Beleuchtung. Weiter geht die „Lichtreise“ über Fahrzeuge aus den Jahren 1932, 1966, 1976 und 1994 hin zu einem Ford Mustang aus dem Jahre 2016. Im Mittelpunkt des Vergleichs steht dabei jeweils ein Radfahrer in nur 12 Meter Entfernung, der von den Frontscheinwerfern der verschiedenen Fahrzeug-Generationen angeleuchtet wird. Wie man auf den Bildern sieht, sieht man den Radfahrer entweder nicht, oder nur schlecht – oder eben voll angestrahlt, denn die Fahrer heutiger Ford-Baureihen profitieren von hellen Xenon- und LED-Scheinwerfern sowie von Technologien, die bei Dunkelheit automatisch Fußgänger erkennen und das Fahrzeug zur Not sogar selbsttätig abbremsen.

„In Bezug auf die Scheinwerfer-Technologie haben wir die Zeit der Dunkelheit längst überwunden“, sagt Michael Koherr, Lighting Research Engineer beim Ford Research and Innovation Center in Aachen. „Die Fortschritte bezüglich der Verkehrssicherheit und des Fahrkomforts sind riesig“.

Xenon-Scheinwerfer, über die zum Beispiel auch der Ford Mustang verfügt, bieten im Vergleich zu konventionellen Halogen-Scheinwerfern eine dreimal höhere Leuchtkraft. Wie auch die fortschrittlichen LED-Scheinwerfer, die beispielsweise für den Ford Edge erhältlich sind, zeichnen sich Xenon-Scheinwerfer durch ein besonders weißes Licht aus, das wegen seiner natürlichen Lichtfarbe heller erscheint als das gelbliche Licht von Halogenlampen.

Zu den signifikanten Verbesserungen der modernen Scheinwerfer-Technologie zählt außerdem, dass sich die Ausleuchtung an die Umgebung und an die gefahrene Geschwindigkeit anpasst. Im Gegensatz zu den eher scharf konturierten Strahlmustern in der Vergangenheit verschmelzen die Lichtkegel heutiger Scheinwerfer sanft mit der Umgebung, so dass Objekte vom Auge des Fahrers besser wahrgenommen werden und nicht plötzlich scheinbar aus dem Nichts auftauchen.

„Die Entwicklung der Fahrzeugscheinwerfer reicht von besseren Kerzen zu effizienter und effektiver Xenon- und LED-Technologie. In Zukunft werden superhelle LED-Leuchten das Straßenbild erobern, die auch dazu beitragen, dass die Autofahrer weniger schnell ermüden. Ein Unterschied wie Tag und Nacht“, so Koherr. Und weiter: „Gegenwärtig arbeiten wir an der Entwicklung einer neuen Beleuchtungs-Technologie, die die Aufmerksamkeit des Fahrers möglichst früh auf Fußgänger, Radfahrer oder etwa große Tiere lenkt. Hierfür soll unter anderem eine Infrarot-Kamera zum Einsatz kommen, die größere Objekte in einer Entfernung von bis zu 120 Metern erfasst“.