Die Schwäbische Schöpfung 2021

Donnerstag, 21. Oktober 202119:30Freitag, 22. Oktober 202119:30Samstag, 23. Oktober 202119:30Sonntag, 24. Oktober 202117:00

Der liebe Gott schwätzt schwäbisch – Und damit nicht genug: er singt auch noch in Mundart…

Zumindest in der komischen Kammeroper „Die Schwäbische Schöpfung“ von Sebastian Sailer und Meingosus Gaelle aus dem Jahr 1796. Diese wird von 21. bis 24. Oktober in Nonnenhorn, Roggenburg, Bad Schussenried und Wolfegg aufgeführt.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vergnüglicher Abend mit einem renommierten Ensemble, drei Gesangssolisten, historischen Instrumenten und viel schwäbischem Humor.

WERBUNG:

„Die Schwäbische Schöpfung“ gilt als unübertroffenes Meisterwerk des Begründers der schwäbischen Mundartdichtung, des Prämonstratenserpaters Sebastian Sailer (1714-1777).

Das Stück erzählt von der Schöpfungsgeschichte, von Adam und Eva, vom Sündenfall und der Verbannung aus dem Garten Eden.

Sailer übersetzt die biblische Handlung dabei in den bäuerlich-schwäbischen Alltag seiner Zeit und lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer an Gottes oft menschlichen Gedanken teilhaben („Adam, schwätz, sei it so faul, sonscht schlägt di Gott Vattr uf’s Maul!“).

Der Weingartner Mönch Meingosus Gaelle (1752-1816) hat „Die Schwäbische Schöpfung“ im Jahr 1796 als Oper vertont.

Schon zu Lebzeiten erfreute sich das Mundartwerk großer Beliebtheit, trotz oder gerade wegen seines komödiantischen Umgangs mit den biblischen Figuren. Mit seinen Gedanken zu Alltagssorgen und Rollenbildern ist es stets erstaunlich aktuell geblieben.

Der englische Regisseur Martin Butler inszeniert „Die Schwäbische Schöpfung“ in halbszenisch mit humorigem Charakter. Drei Gesangssolisten und das vierköpfige Originalklang-Ensemble

„Société Lunaire“ teilen sich dabei die Bühne vor dem Baum der Erkenntnis, gestaltet nach dem Werk der deutschen Scherenschnittkünstlerin Lotte Reiniger.

Die Aufführung auf originalgetreuen Kopien historischer Instrumente (Flöte, Harfe, Bratsche und Cello) öffnet musikalisch das „Gartentörle zum Paradies“ und lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer den Protagonisten Eva, Adam und Gott ganz nahekommen.

Die Veranstaltung des Wangener Vereins „Alte Musik am Bodensee e.V.“ wird ermöglicht durch das Förderprogramm Landmusik des deutschen Musikrats.

Karten zu 15 € gibt es im Vorverkauf auf www.alte-musik-am-bodensee.com und an der Abendkasse (ab 18:30 Uhr). Es gilt die 3G-Regel.

Donnerstag, 21.10.2021, Nonnenhorn | St. Christophorus | 19:30 Uhr

Freitag, 22.10.2021, Roggenburg | Kloster/Refektorium | 19:30 Uhr

Samstag, 23.10.2021, Bad Schussenried | Kloster/Bibliothekssaal | 19:30 Uhr

Sonntag, 24.10.2021, Wolfegg | Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben | 17 Uhr